Laden Ein – Strassenküche, Teil 1

Das wir große Fans vom Laden Ein (Instagram) sind, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Alle zwei Wochen kochen sich hier altbekannte Street Foodler in die Herzen der Kölner und seit einer Woche ist jemand ganz besonderes da – die Jungs der Strassenküche (Homepage / Instagram)! Noch bis zum 26. März gibt es die Chance wunderbare asiatische Küche zu genießen und wir werden es heute direkt wieder tun. YUMMY! 😉

May the spice be with you

Aber fangen wir ganz vorne an. Im Rahmen des Street Food Festivals haben wir vor langer Zeit die Jungs für uns entdeckt und sie haben direkt mal richtig mit Vorurteilen aufgeräumt, zumindest bei mir. Warum? Weil für mich als „Scharf-Lusche“ asiatische Küche immer grundsätzlich zu scharf ist und in Restaurants oft alles irgendwie künstlich schmeckt. Tofu fand ich auch immer voll doof und Schweinebauch ist sowieso das ekligste an was man bei Fleisch denken kann…. yo, eben nicht. 1. Würze ist nicht gleich Schärfe, 2. Tofu muss nicht nach Gummi schmecken und 3. Schweinebauch kann einem so zart auf der Zunge zerfließen, dass man echt nicht mehr klarkommt. Hinzukommt die permanente Vielfalt der Jungs, die bei jedem Street Food Festival etwas anderes anboten. Langweile hatte somit keine Chance. Als also klar war, dass die beiden  ebenfalls im Laden Ein gastieren werden, war der Kalendereintrag eine Sekundensache. Noch grandioser wird es natürlich, wenn man einen Bloggerevent nutzen kann, um mit den Jungs über ihr neuestes Buch – Street Food Homemade – zu sprechen und natürlich auch um sich durchzuprobieren… :) Bereits ihr erstes Buch „Burger: Homemade Fast Food“ hat uns begeistert und neben der ein oder anderen Kochsession, ist auch meine unsterbliche Liebe zum New York Style Cheesecake entstanden, der einfach immer gelingt. Immer.

Mit den beiden gelernten Köchen Antonio und Torsten, die sich seit der Schulzeit kennen und sich immer wieder gegenseitig mit der Liebe und Leidenschaft zum Kochen, Backen und Foodstyling anstecken, hat sich einfach ein Traum-Duo gefunden oder wie die beiden sagen „My Brother from another Mother!“. Beiden zuzuhören, wie sie voller Passion und Begeisterung vom Essen sprechen, dass man das Gefühl hat, sie kennen jedes Pfefferkorn persönlich. Herrlich! Alles in seiner Kombination macht noch mehr Lust auf Essen …und wenn dann angerichtet wird und die Aromen sich entfalten, der Wahnsinn! Soviel zu schmecken, soviel zu riechen.

  
  

Die Speisekarte sieht wie folgt aus und folgende Gerichten sind heute Abend direkt mal fällig – malaysisches Curry Laksa, der Glass Noodle Salad mit frittiertem Salt and Pepper Tofu, der Thai Beef Burger und zum Abschluss der süß-fruchtige Sticky Rice mit Mango.

Und weil über „Essen lesen“ nicht so lecker ist wie „Essen anschauen“, gibts hier noch ein paar Bilder. Es werden noch viel mehr Bilder separat folgen aber ich konnte mich einfach noch nicht entscheiden… soviel kulinarische Schönheit!


Ein Highlight sind die berühmt-berüchtigten Chicken Wings (ähnlich auch hier)! Gestern wurde allerdings eine abgewandelte Version vorgestellt, bei der die Chicken Wings in Fischsoße eingelegt, später einreduziert, frittiert und mit einem Pesto aus Knofi & Chili verfeinert werden. Am Ende einen Hauch gerösteten Sichuan Pfeffer darüberstreuen und dann versuchen nicht direkt reinzubeißen …bei diesem Anblick eine echte Herausforderung! Ich bin natürlich kläglich gescheitert und hab mir direkt Finger und Zunge verbrannt. Egal… was für eine Würze! Die besten Chicken Wings EVER!


Als perfekte Ergänzung zu den Chicken Wings gab es noch eingelegte Gurken, die mit ihrer leichten Süße den passenden und erfrischenden Gegenpart lieferten.

Wie oben schon beschrieben, war Schweinebauch immer die Ekel-Vorstellung für mich… bis ich die Version der Straßenküche erleben durfte. Vorgestellt wurde der burmesische Schweinebauch, der ganze 12 Stunden eingelegt und danach 24 Stunden im Ofen zart gegart wird. Der Sud haut einem direkt Dutzende Aromen um die Geschmacksnerven während gleichzeitig das zarte Fleisch auf der Zunge zergeht. Zum Ausflippen gut! Ich mag diese Variante sogar noch viel lieber als die frittierte Version mit Auberginen Relish.


Dann wurde ein grünes Curry angerichtet mit frittiertem saftigen Wels, Zitronengras und Kokosmilch. Eine Basis vom grünes Curry findet ihr übrigens hier. Dieser Duft, der durch den Laden zog. Alle Augen wurden größer und strahlender, also schnell Bilder machen und dann reingehauen.


Zum Abschluss gab es noch etwas Süßes. Ich liebe ja eh Milchreis in jeder Form, im Fall der Strassenküche also süßer Klebereis mit salzigem Kokosmilch-Schäumchen und fruchtiger Thai-Mango. Da verlangte der Babybauch direkt noch eine zweite Portion. :)


Wer jetzt Hunger bekommen hat und noch Leseempfehlungen braucht, sollte unbedingt hier reinschauen. Beides wärmstens empfohlen von der Strassenküche:

So… der Magen knurrt, ich mach mich auf den Weg. JUHU!

Und ab dem 28. März zieht dann ein weiterer Street Food Festival Favorit ein –  J. Kinski. Das bedeutet, feinste Sandwiches aus Dinkelvollkornbrot mit Coleslaw, Bio-Beef, Trüffel-Majo, Bacon Jam und geschmorten Zwiebeln und vieles vieles mehr. Für Veggies gibts natürlich auch was und für die Fleischliebhaber unter uns gibts ab 17 Uhr Burger. Oh das wird ein Fest! 

Adresse:

  • LADEN EIN
  • Blumenthalstraße 66
  • 50668 Köln
  • Mo. 21.03.16 bis Sa. 26.03.16,
  • Offen von 12-22 Uhr

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